
Platz 2 in dieser Runde und in der Tabelle!
Der LSV Rinteln hat in der Segelflugbundesliga in dieser Runde bei sehr durchwachsenem Wetter den zweiten Platz erflogen.
Am Samstag waren bereits kurz vor 10:00 der harte Kern der Liga-Piloten am Platz. Die Wolken hingen tief und teilweise nieselte es auf dem Weg zum Flugplatz. Warten, auf das bessere Wetter am Nachmittag war angesagt. Letzten Endes starteten in Rinteln lediglich Wilhelm Wielage mit Co-Pilot Reinhard Schramme um 12:41 zu ihrem Wertungsflug. In niedrigster Gangart nutzten sie den schwachen Hangwind entlang des Wesergebirges. Dabei hatten sie teilweise weniger als 100m Luft unter den Schwingen.
Geringfügig entspannter hatte es Bernd Goretzki, der von Loktow (südwestlich Berlin) ins Rennen ging. Sein Weg führte ihn nach Magdeburg. Von dort flog er ca. 42km nach Süden um danach noch den Rückenwind bis nördlich Brandenburg zu nutzen. Die Flüge brachten 74,37 und 86,79 Punkte.
Mit diesen 161 Punkten hat der LSV am Samstag mit Tagesplatz 7 den Tabellenplatz 2 erreicht. Der FSC Odenwald Walldürn konnte im besten „Wetterstreifen“ Deutschlands sagenhaft 294 Punkte einfahren.
Die Piloten fragten sich, was der Sonntag noch bringen würde. Mit den letzten Regentropfen wurde der Arcus von Reinhard Schramme mit Co-Pilot Rolf Bödeker und der Ventus von Stephan Beck aufgerüstet. Norbert Siebert mit Co-Pilot Wilhelm Wielage und Michael Sasse planten mit bereits aufgerüsteten Vereinsflugzeugen ins Rennen zu gehen. Während man auf das bessere Wetter wartete, welches von Westen hereinziehen sollte, drehte der Wind ganz allmählich auf Südwest. Dies war eröffnete eine weitere Chance, die man sich nicht entgehen lassen konnte. Innerhalb einer halben Stunde waren alle 4 Flugzeuge in der Luft und versuchten ihr Glück am Wesergebirge. Dies gelang Reinhard Schramme mit Co-Pilot Rolf Bödeker am besten. Das Team schaffte nicht nur den Sprung vom Sünthel zum Ith, sondern danach auch wieder den Sprung zurück zum Sünthel und somit auch wieder an die Hänge des Wesergebirges. 102,59 Punkte erflogen sie für den LSV.
Auch Stephan Beck schaffte den Sprung zum Ith. Auf dem Rückweg musste er jedoch bei Bisperode etwas länger die notwendige Höhe erkurbeln um wieder zurück zum Wesergebirge zu kommen. Er trug mit 86,86 Punkten zum zweiten Rundenplatz bei. Auch Norbert Siebert mit Co-Pilot Wilhelm Wielage sowie Michael Sasse legten ordentliche Flüge ab, und erreichten 76 bzw. 67 Punkte.
Der LSV Rinteln liegt nun mit dreizehn Punkten Vorsprung auf dem zweiten Gesamtplatz in der Liga vor dem LSV Schwarzwald und uneinholbare 50 Punkte hinter Tabellenführer FSC Odenwald Walldürn.