
Rintelner Segelflieger können Rückstand auf die Bundesligaspitze nicht verkürzen
Die Bundesligasegelflugpiloten des LSV Rinteln haben am Wochenende einen kleinen Erfolg verbuchen können, obwohl sie in der 6. Runde der Saison „nur“ auf dem 9. Platz gelandet sind. Doch das Ergebnis reichte aus, um dem derzeitigen Liga-Primus FSC Odenwald-Waldürn immerhin drei Punkte im Vergleich zur Vorwoche abzuehmen. Zudem muss sich der LSV den zweiten Rang nun nicht mehr teilen, da der LSV Schwarzwald leicht an Boden verlor.
Mit Windböen um die 25 Kilometer pro Stunde (km/h) aus Südwest herrschten am Samstag ideale Bedingungen für die Segelflieger des LSV Rinteln. Trotz anfangs schlechterer Wetterprognosen für den Norden und erneut klaren Vorteilen für den Süden Deutschlands konnten die Piloten den Hangaufwind zwischen Lübbecke und Ith bestens nutzen – und das zahlte sich aus.
Besonders motiviert zeigte sich das Doppelsitzerteam Charly Pfeiffer und WIlli Wielage. Nach zwei Stunden Wertungsflug legten sie eine kurze Landepause am Flugplatz Ithwiesen ein, um direkt noch einen zweiten Flug anzuschließen und ihre Leistung weiter zu verbessern. Obwohl die „ASK-21“ eher ein Schulungsflugzeug ist und im Rennen nicht mit den Hochleistungssportgleitern mithalten kann, machte das Handicapsystem der Liga das möglich.
Michael Sasse und Thomas Seipp flogen vom Süntel bis zum Ith und konnten so ihre Strecke verlängern. Sie erreichten eine Schnittgeschwindigkeit von 125 km/h und kamen auf 109,94 Zähler. Für Flugschüler Lukas Konitz mit Fluglehrer Uli Gmelin reicht der Hang am Wiehen- und Wesergebirge – ihr Team erreichte eine beachtliche Durchschnittsgeschwinigeit von 101 km/h (108,1 Punkte). Das beste Rintelner Ergebnis des Wochenendes flog Reinhard Schramme mit 128 km/h und 112,37 Punkten ein.
In der Gesamtwertung sicherten sich die Rintelner mit Platz 9 den besten Rang aller Nordvereine. Spannend bleibt es trotzdem: Nur zwei Punkte trennen den LSV von Rang drei.