Runde 5: Nur 3 Nordvereine überhaupt in der Wertung

Rinteln teilt sich den 2. Gesamtplatz

Das Gesamtergebnis nach Runde 5 klingt eigentlich ganz zufriedenstellend. War man letzte Woche noch auf Platz 3, so ist man nun einen Platz aufgestiegen. Den teilt sich der LSV Rinteln jedoch mit dem LSV Schwarzwald und der Abstand zum Führenden Verein, dem FSC Odenwald Walldürn hat sich von 5 auf 10 Punkte erhöht.

Was war also los an diesem Wochenende? Die ersten 30 in der Bundesliga gewerteten Flüge lagen allesamt mit Schnitten über 110 km/h. Spitzenreiter waren die Piloten aus Walldüren die mit allen drei Flügen die 130 km/h-Marke knackten und somit ihre Führung in dieser Saison ausbauten.
Von unseren Piloten an der Weser schafften den Schritt über die 100er-Marke nur Reinhard Schramme am Samstag und Karsten Fahrenkamp am Sonntag. Alle anderen Mitstreiter, auch Karsten Kopsieker, der wertvolle Punkte mit dem drittbesten Fluges sicherte, blieben unter 100 km/h.

Geprägt war der Samstag von schnell wechselnden meteorologischen Verhältnissen. Die rasch zunehmende Schauertätigkeit ab Mittag erschwerte die Routenwahl erheblich. Glaubte man eine gute Linie gefunden zu haben, entwickelte diese in nur 15 Minuten derart, dass bald darauf die Regentropfen auf die Haube trommelten und wieder eine Entscheidung zur Kursänderung getroffen werden musste. Von dieser wusste man dann aber auch erst 20 Minuten später, ob sie überhaupt sinnvoll war, oder eben auch nicht. Die Rintelner Teams, die nicht mehr in die Wertung kamen, haben dennoch alles gegeben. Sowohl Michael Sasse als auch das Team Gmelin/Grote starteten ihre Aufgabe mehrfach neu und landeten erst als die dunklen Schauer in Rinteln an der Platzgrenze standen. So richtig zufrieden war am Samstagabend keiner und so war es Sonntag wie so oft der unermüdliche Reinhard Schramme, der trotz zweifelhafter Prognosen und Optik einen Versuch nach Norden bis fast nach Bremen startete und am Ende als 2. in die Wertung einzog.

Klappen raus über dem Doktorsee, um noch vor dem Schauer in Rinteln zu landen

Nun hoffen die LSV-Piloten, dass demnächst entweder mal wieder der hier öfters blasende Südwestwind einsetzt um das Trumpf der Wesergebirgshänge auszuspielen oder auf Wetterlagen, die den Norden zumindest ebenso begünstigen wie derzeit den Süden. Darüber würden sich auch die Bundesligisten der anderen Nordvereine freuen, denn an diesem Wochenende konnte der LSV Burgdorf, ein eigentlich gefürchteter Gegner, nicht einen einzigen Flug einreichen, der es in die Wertung der ersten 25 Vereine schaffte.